Die Parkstadt verwandelt die leerstehenden oberen Decks von Parkäusern in ein grünes Soziotop mit und für den Kiez. Hier zwischen Autos und Himmel erproben wir Antworten auf die multiplen Krisen unserer Zeit, mit Wirkkraft weit über den Kiez und die Stadt hinaus.
Potenzial
Leerstehende Parkäuser mögen der ein oder anderen Person ein Dorn im Auge sein, doch sie bieten ein enormes, bislang kaum genutztes Potenzial. Auf Grund ihrer hervorragenden statischen Eigenschaften und den weitläufigen Grundrissen können sie einer Vielzahl von innovativen Nutzungen Raum bieten. Das gilt insbesondere für die obersten Parkdecks von Parkhäusern. Sie bleiben auf Grund der reduzierten Nachfrage als erstes leer. Gleichzeitig sind hier die Umnutzungsmöglichkeiten besonders vielfältig. Einerseits, weil eine Umnutzung mit dem Parkhausbetrieb der unteren Etagen vereinbar ist. Andererseits, weil sich unter dem freien Himmel andere gestalterische und architektonische Möglichkeiten bieten, als in den Zwischenetagen.
Unsere Vision
Die Parkstadt entwickelt und erprobt ein innovatives Modell für innerstädtische Mischnutzung auf Parkhausdächern, das Nachbarschaft, Arbeit und Wohnen intelligent verbindet.
Sie lässt die bislang brachliegenden oberen Decks von Parkhäusern erblühen, solange, bis das Parkhaus selbst eine neue Nutzung erhält. So verwandelt die Parkstadt ungenutzte urbane Infrastrukturen in Orte ökologischer und sozialer Vielfalt, die Nachbarschaften stärken und dringend benötigten bezahlbaren Wohn- und Arbeitsraum schaffen.
Indem sie die Transformation der Mobilität als Chance nutzt, setzt die Parkstadt ein Zeichen für eine nachhaltige Stadtentwicklung und schafft ein Modell, das weit über das Projekt hinaus Impulse für eine gerechtere, widerstandsfähigere Stadt gibt.
Die Veränderung der innerstäditischen Mobilität hat zu neuen Brachflächen geführt: Den oberen Decks von Parkhäuser. Auf hekterweise barem Beton spiegelt sich der Himmel in den Pfützen.
Nutzung
Das Architekturkonzept der Parkstadt eG setzt auf die ressourcenschonende Umnutzung bestehender Parkhausdecks. Mit modularen, leichten Strukturen entstehen flexible Räume, die Wohnen, Arbeiten und Gemeinschaft intelligent verbinden.

ARBEITEN UND PRODUZIEREN
Städte waren immer auch Orte der Produktion. Dies will die Parkstadt eG aufgreifen und Raum für produzierendes Gewerbe bieten. Der Fokus liegt dabei im Besonderen auf Gewerbe, das Bezug zum Thema transformative Urbanität hat.

KUNST UND KULTUR
Der Kulturverein der Parkstadt macht das Parkhausdeck zu einem lebendigen Ort für Austausch und Begegnung im Kiez. Hierdurch möchte die Parkstadt eG einen spürbaren Mehrwert für den Kiez erschaffen.

gemeinschaftlich wohnen
Was wäre ein Kiez ohne Menschen, die in ihm wohnen? Auf kleiner Fläche soll ein Wohnbereich für ca 10 Personen entstehen. Dieser sorgt für eine kontinuierliche Belebung des Parkdecks und unterstützt eine Atmosphäre der Wärme und Lebendigkeit.
Architektur
Das Architekturkonzept der Parkstadt eG setzt auf die ressourcenschonende Umnutzung bestehender Parkhausdecks. Mit modularen, leichten Strukturen entstehen flexible Räume, die Wohnen, Arbeiten und Gemeinschaft intelligent verbinden.

Zwischennutzung
Bei Sanierung des Parkdecks Umzug auf andere Fläche mitgedacht

leichtbau
Gewichtssparender Holzrahmenbau, der mit der Tragfähigkeit auskommt

Oben sein
Minimaler Innenraum, maximaler Außenraum mit Himmelblick

modulares bauen
Günstig & einfach, ermöglicht anteiligen Selbstbau
Organisation
Die Parkstadt eG ist als Genossenschaft organisiert. Entscheidungen werden gemeinschaftlich getroffen, um ein soziales, solidarisches und gemeinwohlorientiertes Modell zu sichern.
Unser Team

Rebecca Wall
Architektin und
Urbanisting

Alexander Sacharow
Ökonom und
Politikwissenschaftler

Ronja Mothes
Medizinerin

Felix HOfmann
Urbanist und
Stadtplaner

Jakob Margit Wirth
Künstler*in, Soziolog*in und Projektentwickler*in.

Indra Küster
Kulturmanagerin und Gründerin

Johannes Rau
Architekt und Community Manager

Christian L. B. Brand
Consultant und Betriebsingeneur